Geschichtlicher Abriss Für Sternenberg ist aufgrund der topografischen Gegebenheiten die Streusiedlungsweise charakteristisch. Als Sternenberg während der Schulreform der Dreissigerjahre des 19. Jahrhunderts zum Bau von Schulhäusern verpflichtet wurde, entstanden daher 5 dezentrale Schulhäuser, von denen 4 auch im 20. Jahrhundert bestehen blieben. 1961 wurden die Schulen Gfell und Rossweid geschlossen und in dem von Architekt Max Ziegler erbauten neuen, heute unter Heimatschutz stehenden Schulhaus Wies zusammengeführt. Es beherbergte bis 1998 eine mehrklassige Oberstufe, eine 1.-6. Primarschule sowie den Kindergarten. Ebenfalls je eine 1.-6. Primarschule wurden auch in den Schulhäusern Cholwies und Choltobel geführt. Auf das Schuljahr 2001/2002 mussten aufgrund sinkender Schülerzahlen und zunehmendem Spardruck des Kantons die beiden Talschulen geschlossen werden. Sämtliche Kinder der Gemeinde besuchen seither den Kindergarten sowie den Schulunterricht im Schulhaus Wies. Die Oberstufenschüler haben die freie Wahl, sich nach Wila oder Bauma zu orientieren. Mit der Zentralisierung verbunden war die Einführung des Schulbusbetriebs, da nicht mehr allen Kindern zumutbar war, den Weg selbstständig zu bewältigen. Ab dem Schuljahr 2006/2007 nimmt die Gemeinde Sternenberg am Grundstufenversuch teil. D.h. die 2 Kindergartenjahrgänge und die erste Klasse werden gemeinsam in der Grundstufe unterrichtet. Seit der Zusammenlegung wurde erst zwei, seit Schuljahr 2007/2008 nur noch eine Abteilung geführt, wobei in jedem Klassenzimmer Schüler von der 2. bis zur 6. Klasse sitzen. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, vielfältige Formen der Zusammenarbeit zu leben. Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist auch die Schule Sternenberg eine "geleitete Schule", d.h. die Schule hat einen Schulleiter (in Teilzeitanstellung). |